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Huf- & Strahlkrebs

Hypertrophie der Lederhaut - Hufbearbeitung in kurzen Intervallen,  konsequente Wundversorgung, Akupunktur, LifeWave und manuelle Therapie führen zu unserem Erfolg

Mein Konzept hat einen ganzheitlichen Anspruch. Ich arbeite gern mit dem behandelnden Schmied/Huftechniker, Tierarzt oder der Klinik zusammen. Der Austausch über den bisherigen Therapieansatz und die konkrete Diagnose bzw. Befundung durch den Tierarzt sind die Basis für alle weiteren Maßnahmen.

Natürlich stehe ich auch Kunden zur Verfügung, die sich derzeitig gemeinsam mit einem Tierheilparaktiker u./od. anderem Therapeuten oder Hufpfleger und dem Krankheitsbild Ihres Pferdes befassen.


Die Ursache für Huf- oder Strahlkrebs ist meist vielgründiger als gedacht. Neben der korrekten Hufbearbeitung und Stallhygiene, sind die Fütterung, der Stoffwechsel und das Immunsystem zu berücksichtigen und zu stabilisieren.  Die beste Hufbearbeitung wird auf Dauer nicht den gewünschten Erfolg bringen, wenn durch Stoffwechsel- und Immunsystemstörung kein gut versorgtes und gesunde Horn bzw. Gewebe nachwachsen kann.


Aufgrund dessen analysieren wir gemeinsam die aktuelle Hufsituation.

Darüber hinaus bewerten wir die Gesamtstatik des Pferdes, seinen Körperbau und muskulären Zustand. Denn auch hier können Rückschlüsse auf die aktuelle Befundung  gezogen werden.

Die Belastung und Lastaufnahme bzw. Reaktion der Knochen und Hornstrukturen sind aussagefähig und dürfen nicht vernachlässigt werden.

Ebenso ist die angepasste Fütterung und Normalisierung des gestörten Stoffwechsels entscheidend. Der Stoffwechsel und das damit verbundene Immunsystem haben großen Einfluss auf die Regenerationsfähigkeit des Pferdes.

Gesundes Horn und Gewebe können nur aus einem ausbalancierten Stoffwechsel und gesunden Immunsystem resultieren.


Nach der Ist-Stand-Analyse wird der „therapeutische Fahrplan“ erstellt. Hier greifen die Kompetenzen und Schwerpunkte des Teams!!!

Der Tierarzt sediert den Patienten, um zum einen ein schmerzfreies Bearbeiten der Hufe und des Strahls für das Pferd und zum anderen überhaupt ein genaues Arbeiten unter sogenannter Blutleere für den Schmied oder Huftechniker zu ermöglichen.  Nach dem Ausschneiden und ggf. Anfertigen eines Beschlages, wird ein entsprechender Hufverband angelegt. Dieser dient als Träger entsprechender medizin. Präparate, aber auch als Schutz des Gewebes vor äußeren mechan. Einflüssen und Keimen. Die notwendige Kompression im Gewebe wird ebenfalls über diesen Verband gewährleistet. Bei der Wundversorgung und Hygiene ist konsequentes Handeln gefragt: Verbandswechsel, Desinfektion, Tamponagen – all das übernehmen wir! Nun ist der entscheidende Zeitpunkt erreicht, um dem neuen Gewebe den bestmöglichen Start zu geben. Das gesunde Nachwachsen entscheidet über den Erfolg der Behandlung.


Durch die Bearbeitung und Verbände ergibt sich für das Pferd ein anderes Körpergefühl. Je nach Werdegang können längere Boxenruhe oder nur kontrollierte Bewegung an der Hand, zu weiteren Verspannungen führen.

Um die Gesamtherapie für das Pferd angenehmer zu machen und Genesung voranzubringen, werden die muskulären Verspannungen des Pferdes u.a. durch manuelle Techniken gelöst. Auftretende Schmerzen können zudem alternativ mit Akupunktur oder LifeWave behandelt werden.  Diese Maßnahmen ersetzen aber nicht die ggf. notwendige Medikation durch den Tierarzt, können aber zunehmend zum Tierwohl beitragen. Tapinganlagen können den entsprechenden Beschlag bzw. die Hufbearbeitung weiterhin unterstützen und werden von den Pferden meist positiv angenommen.

Nach der erfolgreichen Behandlung bei uns auf der Anlage, bieten wir Ihnen auch die weitere Betreuung bei Ihnen im Heimatstall. Gern setzen wir uns mit dem Anlagenbetreiber und Ihnen gemeinsam an einen Tisch, geben Hinsweise und Ratsschläge und versuchen zusammen die örtlichen Bedingungen zu optimieren.

Da der Huf- oder Strahlkrebs nicht zu 100% therapierbar ist, ist eine weitere Betreuung anzuraten. Es kann hier kein Heilversprechen gegeben werden, da der Krebs immer wieder auftreten kann sobald die Parameter in Haltung, Fütterung und auch Training nicht stimmen.

Das stationäre Team  bei mir auf der Anlage besteht aus Susanne Müller (Huf und Schuh) und mir.  Durch die räumliche Nähe und den direkten Austausch, können wir spontan auf die Belange des Pferdes reagieren und verlieren keine wertvolle Zeit. Im Team ist ganz klar abgestimmt welche Aufgaben wie zu übernehmen sind, die Fähigkeiten des einzelenen greifen gut ineinander - Teamwork!

Die stationäre Aufnahme ist ab € 600,00 brutto/Monat möglich

(Verbandsmaterial, Tierarztaufwendungen, Spezialbeschlag fallen separat an)

Wir bitten um Verständniss, dass die stat. Aufnahne erst ab 4 Wochen möglich ist. Je nach Befund sollten Sie ca. 3 Monate und  länger einplanen.

Für weitere Fragen stehen wir gern per Email oder Whatsapp zur Verfügung.

 
 
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